Veröffentlichungen
2DIREKT: Für sicheren Kabelanschluss am Transformator > Download PDF, Größe 2 MB
Federbasierte Nachspanneinrichtung für Oberleitungen Bertram Fischer Die neue Nachspanneinrichtung TENSOREX® nutzt Federkräfte zur Nachspannung von Oberleitungen anstatt der bisher weit überwiegend eingesetzten Einrichtungen mit Gewichtskräften. Die neue Ausführung lässt neue Einbauarten zu und bringt insbesondere in beengten Räumen Vorteile. Die Deutsche Bahn erprobte die Einrichtung, das Eisenbahnbundesamt ließ sie zur Verwendung zu. Sie wird bereits in 20 Ländern eingesetzt. > Download PDF, Größe 976 kB
ISICOMPACTplus - Abzweigen ohne persönliche Schutzausrüstung Hervé Gross, PFISTERER Kontaktsysteme GmbH & Co. KG
Arbeiten unter Spannung mit oder ohne persönliche Schutzausrüstung gegen elektrische Gefährdungen (PSA)? Ein Thema, das oft leidenschaftlich und kontrovers diskutiert wird. Eine vermittelnde Philosophie gibt es zwar nicht, die PFISTERER Kontaktsysteme GmbH & Co. KG stellt nun aber eine zuverlässige Technik vor, die für das Setzen von Abzweigklemmen beide Vorgehensweisen ermöglicht: Mit einer neuen Variante der ISICOMPACT bietet PFISTERER nun erstmalig eine Abzweigklemme an, die von der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik zur Montage ohne zusätzliche PSA zugelassen ist. Für Befürworter der PSA-Pflicht liefert das Unternehmen weiterhin die Standardausführung der ISICOMPACT. > Download PDF, Größe 715 kB
Liste der Veröffentlichungen 1959-2006 > Download PDF, Größe 4 MB
Neue Technologien in der steckbaren Anschlusstechnik Entwicklung einer Steckdurchführung und TE-Diagnose an Hochspannungskabelsteckern Dr. Thomas Klein M. Sc. Denis Denissov Steckbare Kabelanschlusstechniken gewinnen auch in der Hochspannungsübertragung gegenüber der konventionellen Anschlusstechnik zunehmend an Bedeutung. Vorteile, wie einfache Montage vor Ort ohne Öl- bzw. Gasarbeiten, kompakte Bauweise oder die Tatsache, dass keine flüssigen Isolierstoffe verwendet werden, überzeugen Anlagenhersteller und Betreiber. Im Hochspannungsbereich bietet PFISTERER steckbare Kabelendverschlüsse für Spannungsebenen von 72,5 kV bis 245 kV an. Mit der Entwicklung einer steckbaren Durchführung für 170 kV erweitern sich die Anwendungsmöglichkeiten des Systems erheblich. Es kann nun auch zum Anschluss von Freileitungen an Schaltanlagen oder Transformatoren eingesetzt werden, wobei jederzeit die Möglichkeit besteht, auf Kabelanschlüsse umzurüsten. Im Aufbau der Durchführung kommen Techniken zur Steuerung der elektrischen Feldstärken zur Anwendung, wie sie auch in den Steckern vorzufinden sind. Durch geeignete geometrische Anordnung verschiedener Isoliermedien und Feldsteuerteile wird ein überraschend homogener Potenzialverlauf erreicht. Neben der Entwicklung dieser neuen Komponente für das Stecksystem wird die Anwendung der UHF TE-Messtechnik bei Kabelanschlüssen vorgestellt. Beim Einsatz von konventionellen, nassen Anschlüssen ist es nur mit erheblichem Aufwand möglich, den Kabelendverschluss nach dessen Montage elektrisch zu prüfen. Bei den steckbaren Endverschlüssen kann zumindest der Stecker relativ einfach getestet werden, zum Prüfen nach dem Einstecken in die Buchse ist es genauso schwierig wie bei der konventionellen Technik. Um den Kunden die Sicherheit zu bieten, dass sich die Kabelanschlüsse nach der Montage in einwandfreiem Zustand befinden, wurde nach einer Möglichkeit zur TE-Messung ohne Unterbrechung des Betriebs gesucht. Da die UHF-Methode sich hierfür hervorragend eignet, wurde sie auf den Einsatz am HV-Connex angepasst und mit Laborversuchen ihre Empfindlichkeit überprüft und verbessert. Nach dem Aufbau eines Messsystems für Steckendverschlüsse der 72,5-kV-Ebene wurden Vor-Ort-Messungen an einem Stecker durchgeführt, bei dessen Montage das Kabel erheblich beschädigt wurde. Die Anlage wurde vorübergehend in Betrieb genommen und eignete sich bestens für diese Messungen. > Download PDF, Größe 213 kB
PLUG & Play-Verbindungstechnik für den längsten S-Bahn-Gliederzug der Welt
Henrik Massmann, Alstom LHB GmbH; Gerd Albrecht, PFISTERER Kontaktsysteme GmbH & Co. KG Der Regionalzug CORADIA LIREX (Bild 1) für Stockholm absolvierte erfolgreich sein Debüt in Schweden. Als zuverlässige Ergänzung zum innovativen Fahrzeugkonzept von Alstom LHB haben sich die steckbaren Leistungsverbindungen von Pfi sterer bestens bewährt. > Download PDF, Größe 2 MB
SICON – The Bolted Connector with Stepless Shear Bolts for Low-, Medium- and High-Voltage Cables > Download PDF, Größe 509 kB
145-kV-Kabelanschlusssysteme an Hochspannungsschaltanlagen
Dr. Rolf Maier, Dipl.Ing. Martin Schuster, Dr. Thomas Klein Die Verfasser beschreiben eine der Schnittstellen in gasisolierten Hochspannungsschaltanlagen(GIS), den Kabelanschlussbaustein,aus Sicht des Herstellers derSchaltanlage, des Herstellers des Kabelanschlusses sowie aus Sicht der Normung. > Download PDF, Größe 610 kB
Eine neue 400 kV-Leitung mit Kompaktmasten und isolierten Traversen M. Ammann, P. Dalleves, K. O. Papailiou, M. Leva, S. Villa EOS (Energie Ouest Suisse), das grösste Energieversorgungsunternehmen in der Westschweiz, installiert genwärtig eine neue Übertragungsleitung mit zwei 400kV- und einem 132kV-Systemen in der Nähe von Genf. Die Leitung soll die gleichen Durchleitungsrechte wie eine zu ersetzende 125kV-Leitung mit zwei Systemen nutzen. Über eine Leitungslänge von ungefähr einem Kilometer führt die Leitung durch ein infrastrukturell stark erschlossenesGebiet, so dass die Minimalforderungen über Sicherheitsabstände bereits für die 125kV-Leitung nur knapp erfüllt werden können. Die Sicherheitsabstände sind nicht ausreichend für eine 400kV -Leitung konventioneller Bauart. Die einzigste Lösung bestand in der Auslegung einer neuartigen Kompaktleitung, kombiniert mit zweidimensionalen Mastrahmen. Dieser Ansatz und die Kombination mit einem neuen Isoliertraversenkonzept, bestehend ausgelenkig gelagerten abgespannten Stützhohlisolatoren, machten die Installation der 400kV-Leitung unter Nutzung der bestehenden Durchleitungsrechte möglich.Die Publikation erläutert die Gründe für die Erhöhung der Übertragungsspannung, beschreibt die wichtigsten Leitungsparameter und zeigt Details des Kompaktmastes und der Isoliertraverse. Abschliessend werden die Ergebnisse aus elektrischen und mechanischen Prüfungen zur Überprüfung einsatz-relevanter Belastungen am Originalaufbau vorgestellt. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 981 kB
A New Separable 170 kV Outdoor Bushing System Creates a Multi-Purpose Transformer or Switchgear Dr.-Ing. Thomas Klein, Martin Schuster, Dr. Konstantin O. Papailiou > Download PDF, Größe 254 kB
Studie über akustische Emissionsmessungen und Festigkeitsanalyse von gecrimpten Stahl-GFK-Verbindungen unter Zugbeanspruchung A. Prenleloup, T. Gmür, J. Botis, K. O. Papailiou Die für Verbundisolatoren typischen Crimp-Verbindungen zwischen GFK und Stahl werden numerisch und experimentell untersucht. Die numerische Spannungs- und Dehnungsverteilungen im Interface während der Crimpphase und unter axialer Zugbeanspruchung werden mit einem 3D-FEM-Program modelliert und der Schädigungsbeginn im GFK identifiziert. Die Ergebnisse der numerischen Simulationen werden mit experimentellen Daten verglichen, die aus Zugversuchen unter Nutzung von akustischen Emissionsmessungen und Dehnungsmessungen gewonnen wurden. Eine gute Ergebnisübereinstimmung zwischen den numerischen Simulationen und Experimenten wurde festgestellt. Die Untersuchungen wurden auf eine Parameterstudie über Design- und Prozessgrössen der Crimpverbindung erweitert. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 1 MB
Berechnung von Dämpferstauchungen in Leiterbündeln bei Kurzschluss J.L. Lilien, K. O. Papailiou In einem kürzlich erschienen Institutsbericht /1/ präsentierten die Autoren experimentelle Ergebnisse zur Dämpferstauchung. Diese Ergebnisse zeigten zweifelsfrei, dass das heute oft verwendete, vereinfachte Berechnungsverfahren - die sogenannte Manuzio-Formel /2/, zu einer beträchtlichen Unterschätzung der Dämpferstauchung und somit zu fehlerhaftem Dämpferdesign führen kann. In diesem Beitrag werden weitere Prüfergebnisse veröffentlicht, die heute übliche praxisnahe Konfiguration von Übertragungsleitungen hinsichtlich Leiterbündel, Teilspannweite zwischen Dämpfern, Seilspannung und Kurzschlussstrom berücksichtigen. Auf Grundlage der Ergebnisse schlagen die Autoren ein neues Berechnungsverfahren für die Dämpferstauchung vor, welches auf den Empfehlungen der vorliegenden IEC-Standards aufbaut /3/, /4/. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 938 kB
Zur Weiterentwicklung von 420kV-Kompaktleitungen mit Silikonverbundisolatoren und deren Vorteile in Notleitungssystemen F. Schmuck, K. O: Papailiou, P. J. Kolmeijer, J. F. Van Wolven Der Beitrag beschreibt das Prüfprogramm eines 420kV Kompaktarrangements aus Verbundisolatoren und die gewonnenen Ergebnisse. Im Vergleich zu früher eingesetzten Kompaktarrangements wurde eine technische Lösung mit Massivkern für den Stützer eingesetzt. Die Prüfergebnisse haben eindrücklich gezeigt, welche hohen Sicherheitsfaktoren mit glasfaserverstärkten Strukturen zu erzielen sind sowie das Potential für eine erhöhte Zuverlässigkeit von Kompaktleitungen. Weitere Vorteile werden am Beispiel eines Notleitungssystems diskutiert. (in englischer Sprache)
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Anschlusstechnik für Hochspannungs-Kabelsysteme Samuel Ansorge, Bruno Arnold Vorgefertigte aufsteckbare Kabelgarnituren sind heutzutage die gebräuchlichste und zuverlässigste Technologie für die Verbindung von polymeren Hochspannungskabeln bis zu 500 kV. Gegenüber herkömmlichen Verfahren - wie Bandumwicklung oder Vor-Ort-Montage - fallen bei dieser Technologie die konstante Produktqualität, die einfache und sichere Installation und der zuverlässige Betrieb positiv ins Gewicht. Da diese Technologie bereits in den frühen 70er Jahren eingeführt wurde, belegen die in der Zwischenzeit gesammelten Informationen, dass die Lebensdauer der vorgefertigten Kabelgarnituren hochwertigen Polymerkabel entsprechen, die eine mehr als 40-jährige Betriebsdauer aufweisen. Damit für die gesamte Lebenserwartung dieser vorgefertigten Kabelgarnituren eine optimale Performance gewährleistet ist, müssen bestimmte elektrische, mechanische und thermische Bedingungen erfüllt sein. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass für alle im Rahmen des Kabelsystems eingesetzte Produkte eine gleich bleibend hohe Qualität erreicht werden kann. Dieses Papier enthält technische Hintergrundinformationen zum Design und der Qualitätskontrolle von vorgefertigten Hochspannungsmuffen. Darüber hinaus werden einige Grundlinien für ein angemessenes Erdungskonzept des Kabelschirms erläutert. > Download PDF, Größe 682 kB
Neue Lösungen mit Verbundisolatoren und Verbundstrukturen für Kompaktleitungen B. Burkhardt, G. Baettig, G. P. Terrasi, K. O. Papailiou, F. Schmuck Verteilungs- und Übertragungsleitungen spielen eine wichtige Rolle für die Zuverlässigkeit der Energieversorgung. Die heutigen Optimierungspotentiale bestehen in der Kostenreduktion des Energietransports bei ausgeschöpfter Übertragungskapazität existierender Leitungen, der Installation von Leiterseilen bei vorhandenen freien Mastpositionen, dem Einsatz von leistungsfähigeren Leiterseilen oder Hochtemperaturseilen als Lösungen für Durchleitungszonen bestehender Freileitungskorridore oder die Planung von neuen Leitungen. Diese Massnahmen sind den gestiegenen Bedürfnissen der Isolationszuverlässigkeit und Umweltaspekten anzupassen. Der Beitrag stellt entsprechende Lösungen vor, die bereits für Verteilungs- und Übertragungsleitungen eingesetzt wurden und zunehmend auch das Interesse von internationalen Energieversorgungsunternehmen gefunden haben. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 590 kB
Zur Biegesteifigkeit von Leiterseilen für Übertragungsleitungen K.O. Papailiou Der Beitrag befasst sich mit einem neuen Modell zur Beschreibung des Leiterseilverhaltens bei simultaner Zug- und Biegebeanspruchung. Das vorgeschlagene Leitermodell berücksichtigt die Reibung und den Versatz zwischen den Einzelleitern bei Biegebeanspruchung und kommt im Ergebnis zu einer nich-konstanten Biegesteigigkeit, z.B. einer veränderlichen Biegesteifigkeit bei variierender Biege- und Zugbeanspruchung auf das Leiterseil. Das theoretische Modell wird durch umfassende Prüfungen bestätigt, die mit einem innovativen Versuchsaufbau durchgeführt werden. Der eingesetzte „Kabel-Scanner" erfasst berühungslos den Versatz und die Krümmung der Leiterseilachse. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 1 MB
Plug-in type connection techniques on encapsulated components on high-voltage equipment up to 245 kV Dipl.-Ing. Martin Schuster > Download PDF, Größe 339 kB
SICON - Beste Verbindungen bis 36kV > Download PDF, Größe 1019 kB
Zur Stauchung von Dämpfern für Dreierbündelkonfiguration J.L. Lilien, E. Hansenne, K. O. Papailiou, J. Kempf Der Beitrag befasst sich mit neueren Untersuchungen von Dämpferstauchungen. Enthalten sind Ergebnisse aus Kurzschlussversuchen an mit Messeinrichtungen ausgestatteten Dämpfern, der Vergleich mit weiterentwickelten Berechnungsmethoden und eine kritische Bewertung der aktuellen Praxis der Dämpferauslegung. Die wichtige Schlussfolgerung des Beitrages besteht in der Feststellung, dass unter bestimmten Fällen die Stauchung der Dämpfer nicht mit der vereinfachten Manuzio-Formel beschrieben werden kann. (in englischer Sprache)
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Beanspruchungs- und Schadensanalyse von GFK-Aluminiumverbindungen von zug- und biegebeanspruchten Isolatoren P. Bonhote, T. Gmür, J. Botis, K. O. Papailiou Der Beitrag beschreibt die Bewertung von standardisierten und nicht-standardisierten Prüfverfahren, anwendbar oder bereits eingeführt zur Prüfung von polymeren Isolierstoffen für Hochspannungsfreiluftisolierungen. Die Bewertung orientiert sich insbesondere an der zunehmenden Verwendung von Silikonelastomeren für Verbundisolatoren. Im ersten Teil werden Prüfverfahren diskutiert, die sich mit dem Erosions- und Trackingverhalten sowie der Beständigkeit gegen Hydrolyse befassen. Dies sind der Schiefe-Ebene-Test und Lichtbogentest für die Erosions undTrackingbeständigkeit sowie ein Kochverfahren zur Bestimmung der Hochspannungsdurchschlagfestigkeit. Die genannten Verfahren haben bereits eine lange Tradition in der Materialforschung. In einem zweiten Teil wird die Beständigkeit der Hydrophobie unter zeitraffenden Prüfbedingungen bei simultaner Feuchtebelastung und elektrischer Spannungsbeanspruchung untersucht. Ergebnisse aus einem Radtest werden mit den Ergebnissen aus einem äquivalenten Salznebeltest verglichen. Der dritte Teil des Beitrages befasst sich mit der Wiederkehr der Hydrophobie nach Feuchtigkeits- und Koronaeinwirkung auf die Prüflinge. Diese Wiederkehr schliesst auch den Hydrophobietransfer in Fremdschichten ein, der mit der Messung des dynamischen Randwinkels nachgewiesen werden kann. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 806 kB
A 110 kV Overhead Transmissionline of Compact Type: Design, Operating Experience, Conductor Oscillation Control D.S. SAWAITOV, V.A. SHKAPTSOV, P.A. BUSI-IUEV, I.M. NOSOV,K.O. PAPAiLIOU, W.F. BÜCKNER, J.C. POFFENBERGER The analysis is given of the design features of the first USSR commercial-and-test compact 110 kV line in comparison with conventional 110 kV lines. Described are the characteristics of conductors, insulators, structures. The subject for a more detailed study is aeolian conductor vibration. The results are given of the operating experience gained by the Smolenskenergo power utility. > Download PDF, Größe 406 kB
Prüfverfahren für polymere Isolierstoffe für Hochspannungsfreiluftisolierungen R. Bärsch, H. Jahn, J. Lambrecht, F. Schmuck Der Beitrag beschreibt die Bewertung von standardisierten und nicht-standardisierten Prüfverfahren, anwendbar oder bereits eingeführt zur Prüfung von polymeren Isolierstoffen für Hochspannungsfreiluftisolierungen. Die Bewertung orientiert sich insbesondere an der zunehmenden Verwendung von Silikonelastomeren für Verbundisolatoren. Im ersten Teil werden Prüfverfahren diskutiert, die sich mit dem Erosions- und Trackingverhalten sowie der Beständigkeit gegen Hydrolyse befassen. Dies sind der Schiefe-Ebene-Test und Lichtbogentest für die Erosions und Trackingbeständigkeit sowie ein Kochverfahren zur Bestimmung der Hochhspannungsdurchschlagfestigkeit. Die genannten Verfahren haben bereits eine lange Tradition in der Materialforschung. In einem zweiten Teil wird die Beständigkeit der Hydrophobie unter zeitraffenden Prüfbedingungen bei simultaner Feuchtebelastung und elektrischer Spannungsbeanspruchung untersucht. Ergebnisse aus einem Radtest werden mit den Ergebnissen aus einem äquivalenten Salznebeltest verglichen. Der dritte Teil des Beitrages befasst sich mit der Wiederkehr der Hydrophobie nach Feuchtigkeits- und Koronaeinwirkung auf die Prüflinge. Diese Wiederkehr schliesst auch den Hydrophobietransfer in Fremdschichten ein, der mit der Messung des dynamischen Randwinkels nachgewiesen werden kann. (in englischer Sprache) > Download PDF, Größe 753 kB
Composite Insulators are Gaining Ground Dr. Konstantin 0. Papailiou This paper presents the newest applications of silicone composite insulators which are finding increasing use not only in Switzerland, but also in the power industry worldwide. These applications include interesting designs for railway overhead lines, medium voltage lines, and 400 kV high voltage overhead transmission lines. Moreover, solutions are presented for high-voltage outdoor equipment, which have recently been conceived and manufactured with housings made of Silicone hollow core composite insulators.
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Dynamic Loads Caused By Lightning Stroke In A Conductor Angle Arrangement J.L. Lilien, E. Hansenne, D. Kokkinos, K.O. Papailiou In an outside lightning protection scherne it is comrnonto have lightning conductors joined in an angle arrangement. The joining hardware consists normaily of a bolted type clamp. Practical expenence has shown that it is difficult to perform related realistic tests in the laboratory and for this reason it would be advisable to develop suitable calculation methods to study this phenomenon. Such a rnethod is developed and presented in this paper. The conductor angle arrangement is rnodeled using large displacement, srnall deformation, non linear bearn elernents. The electrornagnetic forces caused by the lightning current are evaluated using a numericai integration of the Laplace formula and not the formula of Ballus [I], cornmonly used. Considenng the above, a time analysis of the system is performed and the maxirnurn instantaneous stress in the conductor is evaluated. The results of the calculation are used to facilitate the design of suitable clamping hardware in the Corner and to recommend equivalent rnechanical tests for this hardware. > Download PDF, Größe 375 kB
Fortschritte bei der Bestimmung der Lebensdauer von Freileitungsseilen unter dem Einfluß winderregter Schwingungen Walter F. Bückner, Rolf Helms und Konstantin O. Papailiou Windbedingte Seilschwingungen waren nach den ersten Seilschäden (1925) Gegenstand zahlreicher Beobachtungen und Mcssungen. Sie führten zu keinen allgemein anwendbaren Dimensionierungsrichtlinien, auch nicht die zahlreichen theoretischen Untersuchungen der letzten 60 Jahre. Eine quantitativ zuverlässige Bestimmung der Lebenserwartung der Seile ermöglichte erst die stürmische Entwicklung der Elektronik. Sie schaffte preiswerte Meßgeräte. Neue interessante Erkenntnisse über den quantitativen Einfluss verschiedener Parameter-Kombinationen wie von Gelände, Seilzugspannung, Wirkung der Dämpfer, Abstandhalter und Hängeklemmen auf die Schwingungsgefährdung der untersuchten Seile wurden bereits gewonnen. Im Laufe der Zeit werden diese Ergebnisse allgemeine Empfehlungen auch für die Planung neuer Freileitungen ermöglichen. > Download PDF, Größe 670 kB
Grenzflächen bei Silikon-Verbundisolatoren Dr. Konstantin 0. Papailiou Aus ökonomischen und betrieblichen Gründen werden Silikon-Verbundisolatoren seit über 30 Jahren in der Energietechnik einqesetzt. Um die Zuverlässiqkeit und Lanqlebiqkeit der Isolatoren abschätzen zu können verdienen vor allem ihre verschiedenen Grenzflächen besondere Beachtung. Sowohl die Praxis als auch Versuche im Labor haben gezeigt, dass die guten Isoliereigenschaften von Silikon auch von Silikon-Verbundisolatoren erreicht werden und dass die Lebensdauer der Isolatoren durch diese Verbundtechnik nicht verkürzt wird. > Download PDF, Größe 707 kB
Kunststoffisolatoren als Alternative Heinz Büchner, Frank Schmuck und Arturo Zanetti Aufgrund spezifischer Vorteile werden für Freiluftanwendungen in der Mittel-, Spannungs- und Hochspannungstechnik zunehmend Kunststoffisolatoren eingesetzt. Der vorliegende Beitrag geht den Gründen nach und verweist auf Unterschiede zwischen polymeren und keramischen Isolierstoffoberflächen bei simultaner Spannungs- und Fremdschichtbelastung. Er stellt Modelle zur Beschreibung des Isoliervermögens von Kunststoffisolatoren vor und präsentiert entsprechende Ergebnisse aus Freiluft- und Laborversuchen. > Download PDF, Größe 904 kB
On the Accuracy of the Determination of the Endurance Capability of transmission line conductors by the CIGRE Method CSC22-WG04 Bückner Walter F., Papailiou Konstantin 0. Transmission line engineers throughout the world have been carrying out vibration measurements for the past 60 years whenever vibration dangen for the conductors have been evidenced because it is regarded as a quantitatilcereliable method (2;3;3;4;5;6;7;8). In the recent years numerous measurements of the aeolian vibrations of transmission line conductors have been carried out using modern recorders and the results have been evaluated and interpreted following the method recommended by CIGRE CSC 22 WG 04 in 1979,1985 and 1988 (9b;lO;ll; 12) .The experience gained thereby can give an indication of the credibility of the measurements and of the above-mentioned method. The publication of this experience seems advisable since in a recent working group report CIGRE 22-89-WG 11 (1) certain questions are posed regarding vibration tests on outdoor test spans which use recorders to determine the endurance capability of the conductors due to aeolian vibration according to the CIGRE 22 WG 04 method. > Download PDF, Größe 664 kB
On the Raising Application of Polymeric Post Insulators K. 0. Papailiou, F. Schmuck The paper deals with the application of polymeric post insulators for different purposes. Their specific advantages are discussed. In a second part, the failure mode behaviour is shown and correlated with the recomrnendations of IEC Draft 61952. The terms "Maximum Design Cantilever Load (MDCL)" and "Specified Cantilever Load (SCL)" are explained by practical examples. > Download PDF, Größe 819 kB
Optimum Conductor Arrangement of Compact Lines for Electric and Magnetic Field Minimization - Calculations and Measurements G.F ilippopoulos, D.T Sanakas, G. Kouvarakis, J. Voyatzakis, M. Amman, K. 0. Papailiou The optimum phase conductor arrangement and the compaction (dimension reduction) as measures for the minimization of electric and rnagnetic fields of 400kV double circuit lines are examined. Computation results showed that the combination of compaction and optimum arrangement causes a drastic electric and rnagnetic field reduction. However, if the optimum arrangement is not used, the field values produced by the cornpact line are similar to those produced by the conventional (not compacted) one. Measurements made before and after the application of the optimum phase conductor arrangernent confirm the drastic reduction of the electric and magnetic field values. The application oft he optimum arrangement to a compact 400kV line rnade possible the reduction of the electric and magneticf ield values to similar values as those produced by a 125kV line. > Download PDF, Größe 338 kB
Planung und Betrieb von Freileitungen im Hinblick auf windbedingte Seilschwingungen Walter F. Bückner und Konstantin 0. Papailiou Ein Aufsatz zum Stand der Technik der gefährlichen, windbedingten, unvermeidbaren Schwingungen von Freileitungsseilen wurde in der »Elektrizitätswirtschaft« 84 (1985) auf Seite 24 bis 30 veröffentlicht. Im folgenden Aufsatz erläutern die Verfasser praktische Erfahrungen mit der damals vorgestellten Methode zur Bestimmung der Schwingungsgefahrdung. Als Ergänzung dieser Methode stellen die Verfasser ein Verfahren zur Abschätzung der Schwingungsgefahrdung vor. Auf weltweite Forschungsarbeiten, Betriebserfahrungen und weiterführendes weisen sie ebenfalls hin. > Download PDF, Größe 627 kB
Schwingungsmessungen an Freileitungsseilen K.O. Papailiou Angeregt durch das bestehende Interesse der Fachwelt an Seilschwingungen und durch neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Schwingungsrekorder und der Datenanalyse wird im folgenden Beitrag ein Lösungskonzept für Schwingungsmessungen an Freileitungsseilen beschrieben. > Download PDF, Größe 506 kB
Unterschätzte Dauerkraft der Verbundisolatoren Clive Lumb und Konstantin 0. Papailiou Entgegen landläufiger Meinung besitzen Verbundisolatoren nicht nur eine hohe Zugfestigkeit, sondern auch eine beachtliche Dauerkraft, die selbst bei längerer Belastungsdauer nicht unterschritten wird. Somit kann man Verbundisolatoren ähnlich dimensionieren wie Langstabisolatoren aus Porzellan. Im vorliegenden Aufsatz werden neue Resultate zum mechanischen Langzeitverhalten von Verbundisolatoren zusammen mit den relevanten Begriffen aus der massgebenden IEC-Norm und den darin definierten Prüfungen vorgestellt. > Download PDF, Größe 409 kB
Verbundisolatoren liegen im Trend: Die Baustromversorgung der Alptransit Gotthard AG in Sedrun Giusep Cavelti, Konstantin Papailiou, Frank Schmuck Die EW Bündner Oberland AG (EWBO) setzt seit etwa zehn Jahren in verschiedenen Versorgungsabschnitten Verbundisolatoren ein. Im Rahmen des Projekts Neue Alpentransversale (Neat) war im Jahr 1999 die 60-kV-Baustromversorgung des Alptransit-Gotthard-Zwischenangriffs Sedrun zu realisieren. Die bisher gesammelten positiven Erfahrungen haben zur Verwendung von Verbundisolatoren auch für dieses wichtige Projekt geführt. Nahezu zwei Drittel der Verbundisolatoren werden als Stützisolatoren eingesetzt. Im folgenden Beitrag werden die Aufgaben des EWBO im Neat-Projekt und die Bedeutung des Verbundisolators beschrieben sowie die spezifischen Eigenschaften von Verbundstützisolatoren vorgestellt. > Download PDF, Größe 590 kB
Experience with Silicone Composite Insulators in the Tunnels of the BLS Lötschberg Railway Martin Kocher, Mech. & Elec. Ing. The BLS Lötschberg Railway is a private company - the main shareholder is the Canton of Bern - which operates a small, standard gauge railway system. Technically and operationaliy, this system is fully integrated into the system of the Swiss Federal Railways SBB. The main line of the BLS Lötschberg Railway, the Lötschberg-Simplon line, forms the second transalpine railway of Switzerland, after the Gotthard line of the SBB. In the years 1979 to 1992 the BLS Lötschberg Railway was expanded to double track, and now has the Same capacity as the Gotthard line. As early as 1906 when work on the Lötschberg Railway was started, the programme decision was made to electrify the new railway line with single phase altemating current at a voltage of 15 kV and a frequency of 16 2i3 HZ. Since commencement of operations in 1913 trains on the BLS Lötschberg Railway have been driven by electricity. The BLS Lötschberg Railway has a track length of 240 km. Of this over 40 km, or more than one sixth, is in tunnel. > Download PDF, Größe 496 kB
Zur Berechnung von kurzzeitigen dynamischen Belastungsvorgängen in Freileitungsabschnitten Karlheinz Beyer, Günter Müller, Konstantin 0. Papailiou Neben periodischen dynamischen Vorgängen an Freileitungen (z. B. Seiltanzen, äolische Schwingungen durch Wirbelablösungen) mit ihren bekannten, wenn auch noch nicht vollkommen beherrschten Auswirkungen, treten auch kurzzeitige dynamische Belastungen auf: z. B. Erdbeben, Kurzschlüsse, plötzliche Entlastungen (Seilriß, Kettenbruch, Eisabwurf). Vor allem der letztgenannte Lastfall hat in vergangenen Jahren zu erheblichen Schäden, besonders im Mittelspannungsbereich geführt, woraus neue Lastannahmen für die statische Berechnung von Freileitungsmasten hervorgingen. Zur Untersuchung des Einflusses verschiedener Parameter des mechanischen Systems Maste-Isolatoren-Seile wurden u. a. Versuche im Maßstab 1:1 durchgeführt. Die Verfasser berichten über eine Möglichkeit, derartige Studien mit rechnerischen Hilfsmitteln durchzuführen bzw. zu ergänzen. > Download PDF, Größe 393 kB
SEFAGs Silcosil - 20 Jahre innovative Lösungen im Einsatz von Silikonverbundisolatoren für Hochspannungsanwendungen Konstantin O. Papailiou, Manfred Peter, Dr. Frank Schmuck Die PFISTERER SEFAG AG (Schweiz) ist seit über vierzig Jahren ein marktführender Anbieter in der Entwicklung elektrischer Komponenten für Verteilungs- und Übertragungsnetze. Vorliegendes Dokument untersucht im speziellen die Entwicklungen von nicht keramischen Isolatoren (NCI) aus Verbundstoffen mit Silikongummi (SR), auch als Verbundisolatoren bezeichnet. Seit der Einführung von nicht keramischen Isolatoren in den 70er Jahren haben die Verfahren zur Verarbeitung der neuen Werkstoffe enorme Fortschritte gemacht. Moderne Verfahren gestatten es, maßgeschneiderte Lösungen für das Design von Hänge-, Abspann-, Stützund Hohlisolatoren zu erstellen. Diese Designs sind auch für den Einsatz für hohe Umweltbelastungen ausgelegt, stellen aber zugleich einen kosteneffektiven Ersatz für keramische Isolatoren da. Vorliegendes Papier erörtert vier Aspekte der NCI-Entwicklung. Des Weiteren informiert das Dokument über aktuelle Entwicklungen bei der Optimierung des Designs von Verbundisolatoren und gewährt einen Einblick in die bei PFISTERER SEFAG praktizierte kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte. > Download PDF, Größe 1 MB
Steckbare Anschlusstechniken mit HV-CONNEX an gekapselten Betriebsmitteln in der Hochspannungstechnik bis Um = 245 kV Dipl.-Ing. Martin Schuster Zusammenfassung: Seit 1996 sind kompakte und trockene Steckanschlusssysteme verfügbar, um Baureihen von Transformatoren, Muffen und gasisolierten Schaltanlagen mit einer adäquaten Anschlusstechnik in platzsparender, sicher und schnell zu montierender Weise mit VPE-isolierten Hochspannungskabelstrecken zu verbinden. Weltweit sind mehr als 2000 dieser steckbaren HV-CONNEX-Systeme in Kabelnetzen bis Um = 145 kV in Betrieb. Das HV-CONNEX-Kabelanschlusssystem wurde zur Größe 6-S weiterentwickelt, um Kabelstrecken bis zur Spannungsebene Um = 245 kV und Kabelquerschnitte bis maximal 1600 mm2 steckbar anzuschließen. Die kompakten HV-CONNEX-Systeme, bestehend aus vorgefertigten und geprüften Komponenten, tragen mit kurzen Montagezeiten, einfachen Arbeitsabläufen und großer Montagesicherheit zu einer sicheren Verbindungstechnik in der Hochspannungsebene bei. > Download PDF, Größe 421 kB
Zunehmende Erfahrung und Lösungen für Anwendungen mit Verbundisolatoren Wolfgang Huiber, Konstantin O. Papailiou, Manfred Peter, Dr. Frank Schmuck Die PFISTERER SEFAG AG (Schweiz) ist seit über vierzig Jahren marktführender Anbieter in der Entwicklung und Herstellung von Komponenten für Verteilungs- und Übertragungsnetze. In allen Spannungsklassen der Energieversorgungsunternehmen werden Produkte von PFISTERER SEFAG installiert - von Verteilungs- und Übertragungsnetzen bis zum Anschluss von Privathaushalten. In den letzten zwanzig Jahren ist der Verbundisolator SILCOSIL zu einem wichtigen Bestandteil der Produktpalette von PFISTERER SEFAG geworden. Die Entwicklung dieses Isolators begann vor mehr als 25 Jahren, als in der Schweizer Bahn der Bedarf an zuverlässigeren Energieübertragungssystemen gegenüber konventionellen Isolierungen entstand. Seit dieser Zeit bis heute haben sich die Verfahrenstechniken zur Verarbeitung von Silikongummi bei PFISTERER SEFAG kontinuierlich weiterentwickelt. Heute stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die es gestatten, maßgeschneiderte Lösungen für das Design von Hänge-, Abspann-, Stütz- und Hohlisolatoren zu erstellen. Dank dieser Designflexibilität sind Verbundisolatoren für zahlreiche Umgebungsbedingungen ausgelegt und erweisen sich als kosteneffektiver Ersatz für Keramik- und Glasisolatoren. Diese Veröffentlichung behandelt einige Aspekte von Verbundisolatoren und geht vorrangig auf praktische Anforderungen ein. Darüber hinaus werden einige Fragen (FAQs) aus der täglichen Marktarbeit mit Verbundisolatoren beantwortet: Es wird darüber hinaus aufgezeigt wie adäquate Lösungen für Verbundisolatoren in enger Zusammenarbeit zwischen den Stromversorgern und dem Hersteller erarbeitet wurden und unterstreicht die Bedeutung dieses Vertrauensverhältnisses. Durch diese Zusammenarbeit wurde das Vertrauen in die Technologie der Verbundisolatoren weiter gestärkt. > Download PDF, Größe 818 kB
Zur Alterungsbeständigkeit von elektrischen Verbindungen in der Elektroenergietechnik Jürgen Roth Zur Alterung von elektrischen Verbindungen in der Elektroenergietechnik Wie die Veranstaltung zeigt, verändern sich die Rahmenbedingungen für den Netzbetrieb deutlich. Netzstrukturen, die wir in Deutschland haben, werden heute auf ganz andere Art und Weise beansprucht, als sie ursprünglich geplant waren. Die Nutzung der Windkraft und anderer regenerativer dezentraler Energiequellen ergibt eine Verschiebung von Erzeugerschwerpunkten mit schwankender Einspeisung. Der zunehmende internationale physikalische Stromhandel ja selbst Wetterkapriolen mit lang andauernder Hitze und Trockenheit verändern neben der Nachfrageintensität auch den Ausnutzungsgrad der Netze. Der oft jahrzehntelange Investitionsrückstau aus umweltpolitischen Gründen führt zu regionalen Engpässen. Häufig sind neue Trassen kaum realisierbar, die Ertüchtigung und Verstärkungen bestehender Freileitungen sind teuer, aber oft die einzig verbleibende Möglichkeit. Die „ereignisorientierte" Instandhaltung der letzten Jahre, das deutlich zurückgefahrene Entstörungsmanagement und ein Überschreiten der konzipierten Betriebsdauer erhöhen das Ausfallrisiko. Der Lebenslauf unseres Netzsystems sollte sich nicht lesen wie die Krankenakte eines Problempatienten. Die Festlegung der Transporttarife und generell der Regulierungsrahmen muss helfen die Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu sichern. Der Verbraucher legt mehr Wert auf Versorgungssicherheit als auf niedrige Netztarife. Die nachhaltige Sicherung der Zuverlässigkeit des Netzes in Systemgestaltung und -betrieb ist dafür ein entscheidender Baustein. Unsere Netze zeichnen sich durch große Langlebigkeit aus und brauchen neben verlässlichen Rahmenbedingungen für sichere und langfristige Investitionen natürlich auch verlässliche technische Komponenten. Stromwärmeverluste bei Transport und Verteilung elektrischer Energie dominieren die Ökobilanz unserer Netze. Permanentes Temperatur-Monitoring einzelner Systeme beispielsweise mit LWL in Leiterseilen, durch Passiv-Temperatursensoren oder durch Zugspannungs- und Durchhangsmessung sind im Gespräch. Zustandsbeurteilungen über Thermovision sind gängige Praxis. Die Verbindungen haben dabei ein besonders schlechtes Image. > Download PDF, Größe 542 kB
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